Die kleinsmöglichste Dosis - Homöopathie - Praxis für klassische Homöopathie

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Die kleinsmöglichste Dosis

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DAS GESETZ DER KLEINSTMÖGLICHEN DOSIS

Alles, was wir sehen, spüren, beobachten oder unter dem Mikroskop entdecken können, ist nichts als die letztendliche Folge der Krankheit. Ähnlich, wie sich Gesundheit vom Zentrum zur Peripherie manifestiert, so hat auch die Krankheit einen unsichtbaren Anfang, bevor sie durch den Körper sichtbar wird.

Medikamente in stofflicher Menge (= Quantität) können nur eine zeitlich begrenzte Wirkung auf der stofflichen Ebene des Menschen hervorrufen. Ihre Dosierung ist abhängig von Gewicht und Alter des Patienten. Darum müssen Medikamente wie Beruhigungsmittel, Abführmittel, harntreibende Mittel usw., welche die organischen Funktionen aufrechterhalten, regelmäßig eingenommen werden. Sie sind nicht dynamisiert oder potenziert. Das bedeutet, dass sie nicht in der Lage sind, die dynamische Ebene des Kranken zu stimulieren. Sie wirken lokal.

Die Lebenskraft kann durch nichts wiederhergestellt werden, als durch etwas, das ihr in Qualität gleicht, also durch etwas Dynamisches. Es ist nicht Ähnlichkeit in der Quantität, die wir anstreben, sondern es ist die Ähnlichkeit in Qualität, in Kraft, Ähnlichkeit auf der dynamischen Ebene. Deshalb ist die Dosierung homöopathischer Mittel nicht von Körper und Gewicht abhängig, und eine Maus wird die gleiche Anzahl an Globuli erhalten wie ein Elefant. Es geht darum, die unsichtbare Lebenskraft so zu stimulieren, dass sie sich selbst heilen kann.
Aus diesem Grund warnte uns Hahnemann vor den Gefahren einer voreiligen Wiederholung des Mittels. Er lehrte uns, nach Auftreten der ersten Zeichen einer Besserung Zurückhaltung bei der Wiederholung des Mittels zu üben.
Nach der Verabreichung der geringsten Menge eines dynamisierten homöopathischen Mittels erfolgt die erste Besserung auf der Ebene der Lebenskraft. Zu diesem Zeitpunkt revitalisiert sich die Lebenskraft erst selbst. Dies sind die natürlichen Prioritäten. Der Patient drückt es aus, indem er sagt: "Ich fühle mich besser". Es ist normal, dass der Körper dann noch die pathologischen Svmptome zeigt. Bis zu dem Zeitpunkt, da die Lebenskraft wieder vollständig verjüngt ist, zeigt der Körper weiterhin die Früchte der Krankheit.

Homöopathie respektiert dieses Gesetz der Natur, dieses Gesetz der Prioritäten. Nicht Jedes Symptom verlangt nach Wiederholung des Mittels. Homöopathische potenzierte Mittel zielen nicht darauf ab, die Infektion zu bekämpfen oder Bakterien zu vernichten, sondern sie beabsichtigen, die Lebenskraft zu stärken, so dass sie selbst in der Lage ist, diese Dinge abzuschütteln.
Eine unnötige Wiederholung könnte die Arbeit der ersten Gabe beeinträchtigen und zunichte machen. Es könnte dadurch außerdem zur Mittelprüfung kommen, d.h., es könnten die gleichen Symptome auftreten, gegen die das Mittel verschrieben wurde oder neue Symptome, welche die Arznei auch bei einem Gesunden Menschen zu produzieren vermag.

Nur diejenigen, die in ihrem Geist aufnehmen können, dass die physische Krankheit nur Ausdruck der dynamischen Krankheit ist, können rationell, mit minimalen Mengen eines einzigen potenzierten Mittels, behandeln.


 
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